Durch unseren eigenen längeren Aufenthalt in Indonesien, vor allem jedoch durch die enge Beziehung zu unseren Mitarbeitern, sind in uns der Wunsch und das Bedürfnis entstanden, ein eigenes Hilfsprojekt zu gründen. In zahlreichen Gesprächen mit den Menschen vor Ort wurde uns klar, dass auch hier Hilfe zur Selbsthilfe und zwar in Form von Bildung, der beste Weg ist, eine dauerhafte und nachhaltige Veränderung zum Guten zu bewirken. Die meisten Kinder in Indonesien können nicht Lesen, Schreiben oder Rechnen lernen, weil es für Eltern, die ihren Unterhalt als Tagelöhner auf den Reis- und Obstplantagen verdienen müssen, schlicht nicht möglich ist, Schulgebühr, Schuluniform oder Bücher zu bezahlen. Denn wenn schon allein zum Leben nicht genug vorhanden ist, so wird Bildung zu einem unerschwinglichen Luxusgut. Das wollten wir von BLOOM nicht hinnehmen und haben “Budhi Sarasvati” ins Leben gerufen, ein Projekt welches es Kindern in dem kleinen Ort Menyali, im Norden der indonesischen Insel Bali, ermöglicht, die Schule zu besuchen. Durch die Übernahme der jährlichen Schulgebühr, finanzieren wir den Kindern den Besuch der Grundschule und legen somit einen existenzielle Grundstein für ein besseres Leben.

BLOOM unterstützt mit dieser Initiative schon viele Kinder und möchte gerne noch mehr tun. Wir sind daher immer glücklich über Spenden für das Projekt, freuen uns aber vor allem über die Übernahme einer persönlichen Patenschaft. Jeder Pate begleitet sein Patenkind während der gesamten Grundschulzeit, die in Indonesien sechs Jahre dauert. Die BLOOM-Mitgründerin Sarah Hättich besucht die Kinder regelmäßig und übergibt allen Paten jedes Jahr ein aktuelles Foto ihres Patenkindes. Für die Kinder ist der Besuch jedes Mal ein außergewöhnliches Ereignis. Denn in dem kleinen Dorf ist nicht viel los und wenn dann jemand aus einem so weit entfernten Land wie Deutschland zu Besuch kommt, ist das für alle und vor allem natürlich für die Kinder, immer ein ganz besonderer Tag. Viele Paten begleiten Sarah Hättich auch nach Menyali um ihr Patenkind persönlich kennenzulernen. Diese Begegnungen wurden von den Besuchern stets als ebenso beglückend wie einprägsam empfunden und nicht selten entstehen daraus lebenslange Freundschaften.